Fibrome

Fibrome entfernen

Bild aus laufender Anwenderstudie

Was sind Fibrome und wie entstehen sie?

Fibrome sind gutartige Wucherungen aus Bindegewebe, treten am häufigsten bei Menschen mittleren Alters auf und können aufgrund von Veranlagung, hormonellen Veränderungen oder Reibung an der Haut entstehen. Sie können auf nahezu jeder Körperstelle auftreten, aber bevorzugte Lokalisationen sind die Hals- und Brustregion, die Achselhöhlen, die Leistengegend und die Augenlider.

Wie Sie sich sicher vorstellen können, sind Fibrome, wenn sie an ungünstigen Stellen auftreten, extrem störend. Untenstehend zeigen wir Ihnen sogar ein Beispiel eines Patienten, dessen Zungenspitze mit der Phlebolyse behandelt wurde:

Bilder aus laufender Anwenderstudie. Einzelfalldarstellung eines Patienten mit störendem Fibrom an der Zungenspitze.

Bild 1 vom 04.11.2021, Bild 2 vom 20.11.2021.

Aus diesem individuellen Behandlungsfall können keine Rückschlüsse auf den Erfolg anderer Behandlungen gezogen werden.

Bilder aus laufender Anwenderstudie. Einzelfalldarstellung eines Patienten mit zwei großen Fibromen am rechten Nasenflügel.

Bild 1 vom 01.06.2018, Bild 2 vom 30.06.2018.

Aus diesem individuellen Behandlungsfall können keine Rückschlüsse auf den Erfolg anderer Behandlungen gezogen werden.

An der Zungenspitze besteht immer wieder die Gefahr, auf das Fibrom zu beißen, dabei Blutungen zu verursachen und auch die Gefahr von Entzündungen. Aber auch viele andere Körperstellen bergen manchmal das ständige Risiko, an dem Fibrom hängen zu bleiben, es aufzureißen und verschiedenste Probleme dabei zu verursachen.

Herkömmliche Behandlungsmethoden bei Fibromen

Es gibt verschiedene herkömmliche Behandlungsansätze um Fibrome zu entfernen. Die Wahl der Behandlung hängt von der Größe, Anzahl und Lage des Fibroms sowie von der individuellen Präferenz des Patienten ab.

  • Chirurgische Entfernung: Die chirurgische Entfernung von Fibromen ist die am häufigsten angewandte Methode. Nach einer örtlichen Betäubung wird das Fibrom mit einem Skalpell oder einer chirurgischen Schere entfernt. Die Wunde wird dann genäht oder mit einem Klebestreifen verschlossen. Diese Methode ist sehr effektiv, aber auch invasiv und hinterlässt oft Narben.
  • Kryotherapie: Hierbei wird das Fibrom durch Gefrieren mit flüssigem Stickstoff entfernt. Dabei kann es zu Schmerzen und Blasenbildung kommen. Seltener treten Narben und Verfärbungen der Haut auf.
  • Elektrochirurgie: Bei der Elektrochirurgie wird das Fibrom nach einer örtlichen Betäubung mit einer elektrischen Schlinge abgetragen. Diese Methode ist schnell und effektiv, führt aber, ähnlich wie die chirurgische Entfernung, oft zu Narbenbildung.
  • Lasertherapie: Die Lasertherapie ist eine nicht-invasive Methode zur Entfernung von Fibromen und wird meist bei vielen, kleineren Fibromen angewandt. Hierbei werden die Fibrome mit einem hochenergetischen Laserstrahl „verkocht“ – allerdings wird dabei auch das umliegende Gewebe angegriffen und es können starke Rötungen und Schorfbildung entstehen.

Die Wahl des richtigen Behandlungsansatzes hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Fibroms, der Lokalisation und der individuellen Präferenz des Patienten – der behandelnde Arzt klärt die Optionen entsprechend mit dem Patienten ab.

Ein spannender Patientenfall, indem die Frauenärztin Dr. Stefanie Zingerle ein Fibrom ihrer Patientin entfernt.

Wirkungsweise der Phlebolyse bei Fibromen

 

Bisher standen verschiedene herkömmliche Behandlungsmethoden zur Verfügung, doch nun hat sich eine innovative Technologie namens Phlebolyse immer stärker etabliert. Diese Methode kombiniert Elektrolyse und Radiofrequenz, um Fibrome gezielt zu behandeln und ihre Blutversorgung zu unterbrechen, sodass das Gewebe denaturiert und abgestoßen wird, während sich unter dem Fibrom gesundes Gewebe nachbilden kann.

Die Phlebolyse arbeitet mit einer sehr feinen Nadel, die sich nicht erhitzt – also auch keine Verbrennungen verursachen kann. Mit dieser Nadel werden die Blutgefäße in der betroffenen Hautregion verödet. Die laufende Anwenderstudie hat bisher gezeigt, das bei gestielten Fibromen der Verschluss der versorgenden Gefäße bewirkt wird und dass diese innerhalb von etwa zehn Tagen einfach abfallen, ohne Narben oder andere Nebenwirkungen zu hinterlassen.

Bei flächig aufgewachsenen Fibromen begleitet die Behandlung eine gewollte nekrotische Auflösung des Gewebes. Auch hier ist die Bildung von Narben nach der Behandlung nicht bekannt. Durch gezieltes Abschneiden der Blutversorgung kann das Fibromgewebe denaturiert und abgestoßen werden. Dieser Prozess kann unmittelbar nach der Behandlung oder auch nach einigen Tagen erfolgen.

Die Patienten profitieren nicht nur von einer schonenden und narbenfreien Entfernung der Fibrome, sondern auch von einer schnellen Genesung. Die Phlebolyse eröffnet somit neue Möglichkeiten für Menschen, die unter unangenehmen und ästhetisch beeinträchtigenden Fibromen leiden.

Wichtig ist jedoch, dass die Behandlung stets von einem erfahrenen Arzt durchgeführt wird. Er kann eine individuelle Beratung durchführen und die optimale Vorgehensweise für jeden Patienten festlegen.

Vorteile eine Phlebolysebehandlung:

  • keine Anästhesie
  • Narbenbildung nicht bekannt
  • sanfte und schmerzarme Methode
  • sofort sichtbare Reaktion
  • auf jeder Haut anwendbar
  • Verbrennungen ausgeschlossen, da Werkzeug kalt ist
  • kein Bluten
  • keine Infektionsgefahr
  • Patient ist in keiner Weise nach Behandlung eingeschränkt

Die Nadel des Phlebolysers erhitzt die Wassermoleküle von Blutgefäßen und verödet diese. Dadurch wird das betroffene Gewebe abgestoßen und es kann sich neue, gesunde Haut bilden.

Fibrome Entfernung

Behandlungs eines Fibroms mit dem Phlebolyser.

Videobeiträge zur Phlebolyse:

In diesem Beitrag stellt Dr. med. Dirk Wiechert, Allgemeinmediziner aus Bremen, drei Fälle vor. Darunter auch bemerkenswerte Patientenfälle, die an Fibromen an empfindlichen Stellen litten.

Andreas Oehme, Mitentwickler der Phlebolyse, erklärt die Wirkungsweise des Verfahrens in diesem Interview.

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