Xanthelasmen

Ein Patientenfall bei Xanthelasmen, Behandlung mit dem Phlebolyser

In diesem kurzen Video klärt ein Patient über seine Therapieerfahrung mit dem Phlebolyser bei Xanthelasmen auf. Frau Dr. Tarané Probst ergänzt den Patientenfall aus ärztlicher Sicht.

Die Entscheidung zum Phlebolyser wurde vor allem durch die hohe Neigung zur Narbenbildung getroffen – was bei alternativen Verfahren ein relevantes Risiko darstellt. Dieses Risiko ist bei dem Phlebolyser nahezu nicht vorhanden.

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Was sind Xantelasmen?

Gelbe Einlagerungen, häufig im oberen und unteren Augenlid zu finden. Xanthelasmen zählen zu den harmlosen Hautveränderungen, die kosmetisch als störend empfunden werden. Eine Fettstoffwechselstörung kann, muss jedoch nicht vorliegen.

 

Fakten über Xanthelasmen:

• Befinden sich an den Ober- oder Unterlidern des Auges, meist im inneren Lidwinkel.
• Enthalten überschüssige Fettablagerungen.
• Aus medizinischer Sicht können Xanthelasmen in den meisten Fällen unbehandelt belassen werden.

 

Wie entstehen Xanthelasmen?

Xanthelasmen entstehen durch überschüssiges Fett, welches unter der Hautoberfläche gespeichert wird. In der Regel treten sie ohne eine nachweisbare Ursache auf. Es gibt jedoch einige Erkrankungen, die bei Patientinnen mit Xanthelasmen häufiger auftreten. Dazu zählen:
• Störungen des Leberstoffwechsels
• Probleme der Bauchspeicheldrüse
• erhöhte Blutzuckerspiegel
• Störungen des Fettstoffwechsels
• Diabetes mellitus
Fettstoffwechselstörungen mit erhöhten Cholesterinwerten sind bei Patienten mit Xanthelasmen am häufigsten vorkommend. Allerdings können die Betroffenen auch ohne erhöhte Blutfettwerte von den gelblichen Hautveränderungen betroffen sein.

 

Behandlung mit dem Phlebolyser:

Xanthelasmen können mit der Radiowellentherapie minimalinvasiv und komfortabel behandelt werden. Durch das gezielte Applizieren von Radiofrequenz und Elektrolyse werden die überschüssigen, unter der Hautoberfläche gespeicherten Fettzellen, verkocht, ohne die Basiszellen zu beschädigen. Dies kann ohne Narkose durchgeführt werden, da es in der Regel zwar etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft ist. Die Bildung von Narben oder weiteren Nebenwirkungen sind trotz vieler Dokumentationen der Behandlung nicht bekannt. Wichtig für eine nachhaltige Behandlung ist nicht nur das Entfernen der Hautstörung, sondern auch die Behandlung möglicher Stoffwechselstörungen, die ursächlich zu der Hautstörung geführt haben – eine Behandlung mit dem Phlebolyser schließt daher Rezidive nicht aus.

 

Vorteile einer Phlebolyserbehandlung:

• keine Anästhesie
• keine Narben
• sanfte und schmerzarme Methode
• sofort sichtbare Reaktion
• auf jeder Haut anwendbar
• Verbrennungen ausgeschlossen, da Handwerkzeug kalt ist
• schmerzarm
• kein Bluten
• keine Infektionsgefahr
• keine Fäden, kein Verband
• Patient ist in keiner Weise nach Behandlung eingeschränkt

 

Herkömmliche Methoden der Xanthelasmen-Entfernung:

• Laserbehandlung
• Entfernung mit Strom, Kälte sowie die Säurebehandlung
• Entfernung mit dem Skalpell

 

Mögliche Nebenwirkungen bei chirurgischem Eingriff:

Entfernt man Xanthelasmen mittels eines Skalpells können entstehen:
• Narben
• Hämatome
• Rötungen

 

Bei einer Laserbehandlung können entstehen:

• Verbrennungen
• Narbenbildung
• Hypo- und Hyperpigmentation
• Schmerzen
• Purpura
• Blasen
• Ödeme
• Krusten
• Blutungen
• unerwünschter Haarverlust

 

Bei der Kryobehandlung können entstehen:

• Rötungen,
• Schwellungen
• Blasenbildung
• Krusten
• Verbrennungsschmerz
• Verätzung

 

Bei der Trichloressigsäurebehandlung können entstehen:

• Infektion
• Hyperpigmentierung
• Teleangiektasien
• Milien
• Narben