Wie funktioniert die Phlebolyse?

phleb von griechisch “Blutader” und -lyse von griechisch “auflösen”

Der Phlebolyser ist ein Werkzeug, welches Wassermoleküle zur starken Schwingungen anregt und somit Wärme erzeugt – was bei ausreichender Intensität zu einer Verödung der Zellen “von innen heraus” führt.

Gewebe, die besonders wasserhaltig sind, allem voran die Blutgefäße, reagieren am stärksten auf diesen Reiz.

Die Schwingungen werden durch eine Kombination aus hochfrequenten Funkwellen und elektrischem Strom erzeugt. Durch diese Kombination kann Gewebe verödet werden, obwohl das eigentliche Werkzeug, also die Nadel, kalt bleibt.

Wie reagiert der Körper auf den Reiz?

Durch das Veröden der Zellen und vor allem der Blutgefäße stirbt das betroffene Areal ab – selbst wenn in der Hautstörung noch lebende Zellen vorhanden waren, wurde deren Nährstoffzufuhr durch das besonders effektive Veröden der Blutgefäße unterbrochen.

Das Immunsystem erkennt das beschädigte Gewebe – da es aber durch die fehlende Blutzufuhr nur sehr schwer in das verödete Gewebe vordringen kann, wird dieses nicht neu aufgebaut.

Stattdessen repariert der Körper das Gewebe, welches dem behandelten Areal angrenzt und bereitet somit den Abstoßungsprozess vor.

Für uns sichtbar wird dieser Abstoßungsprozess durch Schuppung der Haut oder durch das schlichte Abfallen der Hautstörung – entweder direkt nach der Behandlung oder im Laufe der nächsten Tage, je nach Spezifikationen der Hautstörung. Relativ große Hautstörungen benötigen manchmal mehrere Sitzungen.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen?

Nach der Behandlung können leichte Rötungen an der behandelten Stelle entstehen. Die Behandlung kann zwar ohne Betäubung durchgeführt werden, ist aber durchaus spürbar und wird von manchen Patienten als unangenehm, aber dennoch gut aushaltbar, empfunden. Unter den ca. 1.000.000 dokumentierten Fällen wurden uns bisher keine bleibenden Nebenwirkungen oder Verschlechterungen des Hautbildes berichtet.

Vor einer Behandlung sollte immer ärztlich abgeklärt werden, ob die Hautstörungen ggf. aus Sicherheitsgründen (z.B. bei Verdacht auf Krebsgeschehen) operativ behandelt werden muss.

 

Die Vorteile der Behandlung mit dem Phlebolyser:

  • keine Anästhesie
  • Narbenbildung nicht bekannt
  • sanfte und schmerzarme Methode
  • sofort sichtbare Reaktion
  • auf jeder Haut anwendbar
  • Verbrennungen ausgeschlossen, da Werkzeug kalt ist
  • kein Bluten
  • keine Infektionsgefahr
  • keine Fäden, kein Druckverband
  • Patient ist in keiner Weise nach Behandlung eingeschränkt