Hämangiome

Was sind Hämangiome?

Ein Hämangiom, auch Blutschwamm, Blutschwämmchen oder Erdbeerfleck genannt, ist ein gutartiger Tumor der unreifen kapillaren Blutgefäße.

In seltenen Fällen bestehen diese Hämangiome schon bei der Geburt, häufiger entwickeln sie sich erst in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt. Hämangiome entstehen wenn sich Blutgefäße neu bilden und dabei wuchern.

Ihre genaue Ursache ist nicht bekannt. Wahrscheinlich spielen genetische Faktoren eine Rolle. Im Rahmen des Alterungsprozesses kommt es vermehrt zu senilen Hämangiomen was auf den Faktor der Stoffwechselregulation hinweist.

Größere Blutschwämmchen können an einigen Körperstellen, wie z.B. Rücken – BH-Verschluss, Bauch – Hosenbund oder auch bei der Rasur im Gesicht oder an den Beinen wieder aufgerissen werden und es kann dadurch zu starken Blutungen kommen.

 

Fakten über Hämangiome:

  • Kleine rote Pünktchen am Körper, die sich im Laufe des Lebens vermehren.
  • Aus medizinischer Sicht sind sie meist unbedenklich, doch stellen sie für den Betroffenen häufig ein kosmetisches Problem dar

 

Herkömmliche Methoden der Hämangiom-Behandlung:

  • Kältetherapie (Kryotherapie)
  • Lasertherapie
  • medikamentöse Behandlung mit Propranolol
  • operativer Eingriff

 

Nebenwirkungen:

Entfernt man Hämangiome chirurgisch können entstehen:

  • Bildung von Blasen oder Krusten
  • Narben
  • Schwellung
  • Pigmentveränderung
  • Hautausdünnung

 

Bei einer Laserbehandlung können entstehen:

  • Verbrennungen
  • Narbenbildung
  • Hypo- und Hyperpigmentation
  • Schmerzen
  • Purpura
  • Blasen
  • Ödeme
  • Krusten
  • Blutungen
  • unerwünschter Haarverlust

 

Bei der Kryobehandlung können entstehen:

  • Rötungen,
  • Schwellungen
  • Blasenbildung
  • Krusten
  • Verbrennungsschmerz
  • Verätzung

 

Bei der Trichloressigsäurebehandlung können entstehen:

  • Infektion
  • Hyperpigmentierung
  • Milien
  • Narben

 

Behandlung mit dem Phlebolyser:

Die komfortabelste Möglichkeit der Behandlung. Durch das gezielte Applizieren von Radiofrequenz und Elektrolyse wird das Hämangiom anpunktiert und der Blutversorger wird dadurch verödet. Dabei wird die gesunde Hautzelle nicht beschädigt. Der physikalische Vorgang der Verödung entsteht im Gefäß, da die angereicherten Wassermoleküle im Blut zum Schwingen gebracht werden. Sie erhitzen sich und denautorieren das Gefäß (Blutsack) von innen.

Dies kann ohne Narkose durchgeführt werden, da es in der Regel unangenehm aber nicht oder wenig schmerzhaft ist! In der Rückbildungsphase gehen kleine Blutschwämmchen meist vollständig zurück, so dass nichts mehr davon zu sehen ist. Die Bildung von Narben oder weiteren Nebenwirkungen sind trotz vieler Dokumentationen der Behandlung nicht bekannt.

Wichtig für eine nachhaltige Behandlung ist nicht nur das Entfernen der Hautstörung, sondern auch die Behandlung möglicher Stoffwechselstörungen, die ursächlich zu der Hautstörung geführt haben könnten – eine Behandlung mit dem Phlebolyser schließt daher Rezidive nicht aus. Um eine genaue Prognose zu erhalten, ist eine Vorstellung beim Arzt dennoch notwendig.

 

Vorteile einer Phlebolyserbehandlung:

  • keine Anästhesie
  • Narbenbildung nicht bekannt
  • sanfte und schmerzarme Methode
  • sofort sichtbare Reaktion
  • auf jeder Haut anwendbar
  • Verbrennungen ausgeschlossen, da Werkzeug kalt ist
  • kein Bluten
  • keine Infektionsgefahr
  • keine Fäden, kein Druckverband
  • Patient ist in keiner Weise nach Behandlung eingeschränkt