Herpes Simplex dauerhaft vermeiden? Erfahrungen einer Patientin und Ärztin mit der Phlebolyse

von | Jul 9, 2024 | News, Patientenfälle

Dr. Brigitte Karner, Fachärztin für Allgemeinmedizin

Dr. med. Brigitte Karner, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Ernährungsmedizinerin (DAEM/DGEM), konnte mithilfe der Phlebolyse erfolgreich einen weiteren Herpes-Simplex-Ausbruch bei einer Patientin verhindern. Die innovative Phlebolyse-Technik, die durch Anregung von Wassermolekülen im Gewebe Wärme erzeugt und gezielt Zellen verödet, erwies sich als wirksam in der Behandlung und Prävention von Herpes-Simplex-Infektionen. Durch diese gezielte Therapie konnte Dr. Karner die Virusaktivität eindämmen und der Patientin zu einer signifikanten Verbesserung ihrer Lebensqualität verhelfen.

Was ist Herpes Simplex?

Herpes Simplex ist eine durch das Herpes-Simplex-Virus (HSV) verursachte Infektion, die in zwei Haupttypen unterteilt wird: HSV-1 und HSV-2. HSV-1 ist hauptsächlich für orale Herpesinfektionen verantwortlich, die sich als Fieberbläschen oder Lippenherpes manifestieren. HSV-2 hingegen verursacht in erster Linie genitale Herpesinfektionen. Das Virus wird durch direkten Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten oder Hautstellen übertragen. Nach der Erstinfektion verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann durch verschiedene Auslöser wie Stress, Krankheit oder Sonneneinstrahlung reaktiviert werden, was zu wiederkehrenden Ausbrüchen führt. Herpes Simplex ist weit verbreitet und betrifft weltweit Millionen von Menschen. Behandlungen zielen darauf ab, die Symptome zu lindern und die Häufigkeit der Ausbrüche zu reduzieren.

Die Kombination aus Elektrolyse und Hochfrequenz über eine kalte Nadel verödet die feinen Blutgefäße einer Hautstörung. Durch diese Verödung sterben die betroffenen Zellen und Blutgefäße ab. Selbst wenn noch lebende Zellen in der Hautstörung vorhanden sind, wird deren Nährstoffzufuhr durch das gezielte Veröden der Blutgefäße unterbrochen.

Bei diesem Herpes-Simplex-Fall hat dies eine besondere Bedeutung: Die Radiofrequenzbehandlung konnte bewirken, dass die HSV-Viren in den betroffenen Zellen abgetötet wurden. Da das Virus in den Zellen nicht mehr überleben kann, konnte die Ausbreitung der Infektion in diesem Einzelfall effektiv gestoppt werden. Dieser gezielte Ansatz konnte hier nicht nur weitere Ausbrüche verhindern, sondern auch die Heilung des betroffenen Gewebes fördern. Nach der Behandlung konnte sich das Gewebe regenerieren, indem gesunde, normale Haut unter der ehemaligen Hautstörung nachgewachsen ist.

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