Methodik

Durch natürliche Alterungsprozesse, erbliche Veranlagung und äußere Einflüsse kann es auf unserer Haut zu medizinisch relevanten Veränderungen wie Warzen, Fibrome oder Herpes simplex kommen. Hautstörungen wie Leberflecke, Besenreiser oder Couperose können eine psychische Belastung darstellen.

EVATOS hat mit dem Phlebolyser eine einzigartige mikrochirurgische Methode geschaffen, mit der diese Störungen auf der Hautoberfläche sanft aber wirksam und für den Patienten ohne Nebenwirkungen entfernt werden können.

Physikalisches Wirkprinzip der Phlebolyse

Die Phlebolyse ist eine elektrotherapeutische Methode der physikalischen Therapie innerhalb der Medizin, bei der Wärme im Körpergewebe mit Hilfe von Hochfrequentem elektrischem Strom erzeugt wird. Bei der Phlebolyse entsteht die Wärme unter der Hautoberfläche. Die erforderliche Energie wird elektromagnetisch bei sehr hoher Frequenz mittels Funkwellen übertragen. Das zu erwärmende Areal, befindet sich quasi zwischen zwei Elektroden.

Während des Prozesses wird das betreffende Gewebe erwärmt. Der physikalische Vorgang der Erwärmung beruht auf der Erhöhung der inneren Energie. Die Ladungsträger der Moleküle folgen mit einiger Verzögerung dem Hochfrequenzfeld, wodurch die innere Energie im Material und damit dessen Temperatur ansteigt.

Die Wirkintensität zu dieser Art der Erwärmung lässt sich am Imaginärteil der komplexen Permittivität eines Hautareals bei vorgegebener Frequenz ablesen. Bei erhöhter Frequenz oder zunehmender Hauttiefe begrenzt der Effekt die Erwärmung tieferer oder innerer Hautschichten durch die reduzierte Eindringtiefe des elektromagnetischen Feldes in das Behandlungsareal. Wir bezeichnen ein Verfahren, bei dem hochfrequenter Strom zur Trennung oder lokalen Nekrotisierung von Gewebe in der Mikrochirurgie eingesetzt wird, als Phlebolyse.

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